Zucker oder Süßstoff – wer gehört zu den bad guys?

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Es konnte in Studien gezeigt werden, dass Süßstoffe mitverantwortlich sind, dass der Körper verschiedene Nahrungsbestandteile schlechter verwerten kann.

 Wer also Zucker durch die kalorienlosen Ersatzstoffe ersetzt, nimmt nicht ab, sondern zu, zumindest zeigen die Studienergebnisse von Susan Swithers und Terry Davidson von der Purdue University in Indiana. Sie fütterten Ratten mit Joghurt, der entweder mit herkömmlichem Zucker gesüßt war oder mit Saccharin. Das Ergebnis: Ratten, die den kalorienlosen Süßstoff gefressen hatten, legten über den Versuchszeitraum mehr Gewicht zu als die Vergleichsratten. Die Süßstoffratten fraßen danach größere Mengen. Das macht man sich im Übrigen auch in der Schweinezucht zu nutze.

Mehrere amerikanische Studien aus den USA zeigen, dass dies bei vielen Menschen seit der Einführung von Light-Softgetränken die Zahl der der Fettleibigen deutlich stieg, zu Mal uns auch die Werbung nahelegt, greif doch zu einem Diätprodukt und du kannst ohne Reue Süßes trinken. Wer logisch darüber nachdenkt, merkt selbst, dass diese Ansatz hakt.

Weniger Zucker ist also oft die Devise. Aber wenn weniger Zucker bedeutet, dass mehr Isoglukose oder Fruchtzucker eingesetzt wird, ploppt das nächste Problem aus: Immer mehr Menschen haben eine nicht alkoholische Fettleber. Mein jüngster Patient mit dieser Diagnose ist 8 Jahre alt, erschreckend oder?

In den folgenden Tagen möchte ich näher auf diverse Süßstoffe und Zuckerarten eingehen. Denn so einfach ist das nicht zu beantworten, wer von den beiden böser ist!

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