Probiotika

Probiotika

Welches Probiotikum ist für mich geeignet?

www.schmackofit.at erklärt: welches Probiotikum?

Wussten Sie, dass für Kinder 1 – 3 Milliarden Kultur bildende Einheiten (KBE) ausreichend sind, und dass Menschen mit empfindlichem Darm lieber auf Probiotika mit geringeren KBE´s zurückgreifen sollten?

Die Zutatenliste gibt Auskunft, ob ein Probiotikum auch für einen selber geeignet ist. Wenn das Probiotikum als Non-GMO gekennzeichnet ist, ist gewährleistet, dass kein genetisch veränderter Soja oder Mais bei der Herstellung verwendet wurde. Für Milch- und Glutenallergie oder -intoleranzen gilt auch auf diese Inhaltsstoffe zu achten. 

Bei Histaminintoleranz ist besonders der Lactobacillus casei als Histaminbildner ungeeignet und da Histamin auch eine besondere Rolle beim Reizdarm spielt, ist dieser Bakterienstamm auch im Fokus von diesen Betroffenen zu rücken. 

häufig verwendete Bakterienstämme:

Lactobacillus:

  • acidophilus
  • reuteri
  • rhamnosus
  • plantarum
  • gasseri

Bifidobakterien:

  • longum
  • bifidum
  • breve
  • infantis

Steptococcus:

  • thermophilus

Bei den Milchsäurebakterien (Lactobacillen) gibt es übrigens mehr als 100 verschiedene Arten! Das erklärt vielleicht auch, wie viel unterschiedliche Probiotika in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen am Markt zu finden sind. 

Es gibt auch den als eher gefährlich bekannten E. Coli als Nahrungsmittelergänzung, dieser Bakteriumstamm ist wohl am meisten erforscht. 

Warum gilt der E. Coli als gefährlich – möchten Sie wissen? 

Einige Stämme der Colibakterien produzieren Giftstoffe. Diese Toxine stören die Funktion der Zellen der Darmschleimhaut, es gelangt dadurch kein Wasser und keine Nährstoffe mehr ins Blut. Leider können diese Funktionsstörungen auch noch bis zu 72 Stunden nach Aufnahme der Bakterien auftreten.
Für Säuglinge, Kinder und Menschen mit schwachem Immunsystem bedeuten die Symptome, die mit einer Infektion mit Colibakterien einhergehen, daher eine besondere Gefahr für die Gesundheit.
In schlimmeren Fällen (z.B. einer Infektion mit EHEC – enterohämorrhagische E.coli) wird nicht nur der Darm in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch der Blutkreislauf und die Nieren können stark geschädigt werden. 

Der E.Coli Nissle 1917 gehört zu den gesunden E. Coli Stämmen und diese erschweren Krankheitserregern das Eindringen in den Körper und finden bei entzündlichen Darmerkrankungen und auch schwerer Verstopfung ihren Einsatz.  


Vorsicht ist bei Bacillusstämmen geboten. Bei älteren Menschen wurde in einer Studie aus dem Jahr 2015 festgestellt, dass Bacisllus Subtilis hilft, das Immunsystem älterer Menschen zu stärken, aber sehr viele Bacillusstämme enthalten  auch verschiedene Toxine und Antibiotikaresistenzen – so kann man sich nicht nur Gutes tun mit der Einnahme von irgendwelchen Probiotikas und trotz der bestätigten Wirksamkeit von Probiotkas können die Bacillus Bakterien bei einem geschwächten Immunsystem sogar Magen-Darm-Probleme auslösen.

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