Histaminunverträglichkeit – von wegen Modeerscheinung!

Ein Gastroenterologe, wie z. B. Dr. Scharf wird auch andere Erkrankungen ausschließen, die ähnliche Beschwerden hervorrufen können, wie z.B. die Laktoseintoleranz, die Fruktosemalabsorption, die Zöliakie, das Reizdarmsyndrom oder auch verschiedene Nahrungsmittelallergien.

Eine relativ rasche Symptombesserung wird mit einer histaminfreien bzw. histaminarmen Diät erzielt, die zirka 4 Wochen dauert. Der Histamingehalt im Blut wird durch die Diät deutlich sinken, das zeigt dann auch ein Test an.

Abgesehen von der Vermeidung histaminreicher Lebensmittel können Antihistaminika-Tabletten gegen die Beschwerden helfen. Antihistaminika blockieren eine Zeit lang die Histaminwirkung, indem spezielle Wirkstoffe das Histamin austricksen, außerdem kann der Histamminabbau unterstützt werden mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln, die das Darmenzym DAO ergänzen.

Zunächst Histaminkarenz
Bei der Histaminintoleranz gilt es, histaminhältige Lebensmittel, Histaminlibratoren und ähnliche Substanzen, die Beschwerden verursachen, fürs Erste einige Zeit konsequent zu meiden. Dafür ist es wichtig, die vierwöchige Diät ohne Histamin strikt einzuhalten. Auch wenn das in dieser Zeit sehr schwierig ist, der Aufwand lohnt sich! Dem Körper wird damit auch eine Erholungsphase gegönnt! Ich unterstütze Histaminintolerante gerne auch in der Karenzphase schon. Danach ist es wichtig einen individuellen Ernährungsplan zu erstellen, um Mangelernährung zu vermeiden. Das ist mein Job!

Immer mehr Menschen leiden an Fruktoseunverträglichkeit

Zuckerl „mit Fruchtsaft und Traubenzucker“, Lebensmittel „mit 40 Prozent weniger Zucker“, Baby-Grießbrei „ohne Kristallzucker“ – mit diesen Werbeaussagen kaschieren Lebensmittelhersteller Fruchtzuckerzusätze. Clever, denn im allgemeinen verstehen Konsumenten unter Zucker den Haushalts- oder Kristallzucker und der wird in Verbindung gebracht mit Karies und Gewichtsproblemen. Hingegen eine kleine Menge Fruchtzucker klingt nach gesunder Süße, oder?

Die teuflische Wahrheit: Fruchtzucker liefert genauso vier Kilokalorien pro Gramm und hat kaum Nährstoffe, verursacht Karies und um dem eins draufzusetzen auch noch einige andere Probleme im menschlichen Organismus, z. B. Bluthochdruck.

Und dennoch findet sich der Fruchtzucker in zunehmend mehr verarbeiteten Lebensmitteln wie Backwaren, Getränken und Süßigkeiten. Er wird meist aus Weizen- und Maisstärke gewonnen, ist billig und süßt noch etwas stärker als Haushaltszucker. Auch manches Obst wie Äpfel und Trauben enthält von Natur aus viel Fruchtzucker. Doch immer mehr Menschen bereitet er Verdauungsprobleme und Bauchschmerzen. Das Leiden heißt Fruktoseintoleranz oder genauer: Fruktosemalabsorption. Viele Betroffene bekommen es, wenn sie pro Mahlzeit zu viel Fruktose auf einmal aufnehmen. Bei ihnen ist das Transportsystem im Dünndarm defekt oder überlastet, das die Fruktose durch die Dünndarmwand ins Blut bringt. Stattdessen gelangt der Fruchtzucker weiter in den Dickdarm und wird dort von Bakterien, die sich gierig darauf stürzen, zersetzt.
Als Dankeschön hinterlassen die Bakterien Gase! Der Betroffene muss mehrfach aufstoßen, kämpft mit Flatulenzen oder hat Durchfall.

Wird zugleich Glukose aufgenommen, etwa durch Speisen mit Haushaltszucker, tut sich das Transportsystem leichter. Deshalb bereitet Betroffenen der normale Zucker oder Haushaltszucker meist keine Probleme.

Aber zu viel Fruktose kommt schnell zusammen. In vielen Fertigprodukten ist neuerdings Fruktosesirup und Fruktose-Glukose-Sirup auf Getreidebasis ein beliebter Zuckerersatz. In Tiefkühlprodukten bilden Sirupe einen Film, der Sauerstoff abwehrt. Sie süßen stärker als Haushaltszucker, also man verbraucht weniger, ist günstig in der Produktion und der Konsument denkt „Super, da ist nicht viel Zucker enthalten“ – und in Wirklichkeit ist diese Zuckerart alles andere als eine Wohltat für den Körper. Natürliche Alternativen wie Apfel-, Birnen- und Traubensaftkonzentrat sind genauso problematisch, denn darin ist überwiegend Fruchtzucker enthalten.
Sie merken schon, wie komplex das Zuckerthema geworden ist.

Conclusio: Etwas „normaler“ Zucker schadet nicht. Wer ihn sparsam wie ein Gewürz dosiert, kann ohne Reue auch mal ein Stück Süßes genießen. Achten Sie aber stets auf Zutatenlisten!

Frohe Ostern!

Ostern kann kommen. Bei uns gibt es jedes Jahr einen Osterbrunch, wo die Highlights immer auf den Tisch kommen. Dazu gehört bei uns: Spargel in Strudelpäckchen, Triestinner Gebäck mit getrockneten Tomaten, Pinienkernen und Datteln, knackiges Kraut mit Dörrpflaumen und Nüssen in Reispapier, eine Zucchinigalette und traditionellerweise gekochte Eier oder Schinken.

Und wie schaut ihr Stuhl aus?

das kommt heraus

„Stuhlgang und Stuhl“ kommen als Begriff übrigens aus dem 18. Jahrhundert, wo man einen Stuhl mit eingelassenem Nachttopf erfand, den „Leibstuhl“. Er konnte vom „Personal“ verschlossen aus dem Raum weggetragen werden!
Mit seiner Vielfalt an Formen und Nuancen ist der Stuhl eine gute Aussage über die Gesundheit. In den letzten Jahren haben Forscher auch untersucht, was Fäkalien über die Bakterien im Darm aufdecken können und wie sie viele Aspekte des Wohlbefindens beeinflussen können. Zum Beispiel könnte das sogenannte Darm-Mikrobiom eine Rolle bei Gemütsstörungen spielen, heißt es in einer Studie, die im August 2015 in Brain, Behavior und Immunity veröffentlicht wurde. Die mysteriösen Mikroben könnten sogar ein Faktor bei der Entstehung von Alzheimer sein, wie eine kürzlich in Nature im Februar 2017 veröffentlichte Studie an Mäusen zeigt. Sie kennen wahrscheinlich nicht die bakterielle Zusammensetzung Ihres Stuhles, dennoch können Sie viele Rückschlüsse vom Aussehen ziehen.

Die Farbe des Stuhls


Die Farbe des Stuhls
Braun
Stuhl verdankt seine normale, braune Farbe der Galle, einer Substanz, die von unserer Leber produziert wird und uns hilft, Fette zu verdauen. Die grüne Galle verändert ihre Pigmente über gelb zu braun, während sie durch Ihr Verdauungssystem wandert und von Enzymen abgebaut wird.) Wenn Ihre Exkremente braun und fest sind, hat dieser Vorgang perfekt funktioniert.
Grün
Grüner Stuhl wird normalerweise erklärt, wenn viel Grünes wie Blattgemüse, Spinat oder Kohl gegessen wurde, also reich an Pigment Chlorophyll, das färbt den Stuhl grün.
Weiß
Weißlicher, lehmfarbener Kot wird durch einen Mangel an Galle verursacht, der aus einer Verstopfung der Gallengänge entstehen kann. Gallensteine sind ein möglicher Grund für eine solche Behinderung. Manchmal bemerken Sie vielleicht auch weißen Schleim auf normal gefärbtem Stuhl. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, wenn Sie oftmals Schleim bemerken, besonders wenn es mehr als üblich ist.

Für Menschen ohne der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn, die weißen Kot zusammen mit Bauchschmerzen, Fieber oder Erbrechen haben, bedeutet, braucht dringend ärztliche Hilfe.
Gelb
Gelber Kot ist ein weiterer potenzieller Indikator für Gallenmangel, der wiederum mit verstopften Gallengängen zusammenhängen kann oder es kann bedeuten, dass die Bauchspeicheldrüse nicht genug Enzyme absondert, die für die Verdauung benötigt werden. Wenn Sie gelben Stuhl haben und sich gerade auf eine Darmspiegelung vorbereiten, verdünnt sich ihr Stuhl und kann auch gelb werden, dies ist vollkommen normal!
Schwarz
Wenn Sie jemals Eisentabletten genommen haben, haben Sie schon mal schwarzen Stuhl gesehen. Zutaten in einigen Lebensmitteln oder Medikamenten sind der häufigste Grund warum der Stuhl so dunkel gefärbt sein kann. Selbst das Essen einer vollen Packung Oreos kann diesen Effekt haben! Aber schwarzer Poop mit einer flüssigeren, teerigen Konsistenz und einem besonders stechenden Geruch ist ein Zeichen für Blutungen im Magen-Darm-System. Dieses Problem erfordert wieder das Hinzuziehen eines Gastroenterologen.
Hellrot
Hellroter Stuhl entsteht häufig durch den Verzehr scharlachroter Lebensmittel oder Getränke wie Rüben oder Tomatensaft, kann aber auch auf Blutungen hinweisen. Kleine Mengen von Blut im Stuhl können von Hämorrhoiden, Dickdarmpolypen oder Analfissuren stammen, vor allem, wenn Sie bei der Ausscheidung Schmerzen hatten.
Größere Mengen an Blutungen erfordern Krankenhausaufnahme und weitere Auswertung, oft mit Koloskopie, um die Quelle der Blutung zu identifizieren und zu behandeln.
Wesentlich für die Beschreibung ist die pastöse, verformbare Konsistenz die mit dem Entzug von Wasser aus diesem Brei zusammenhängt. Je länger der Stuhl im Dickdarm bleibt, um so fester wird er.

“ Normale Stuhlform: wurstartig mit rissiger oder glatter Oberfläche (= Idealstuhl)
“ Nach Bristol-Stuhlformen-Skala (engl.: Bristol Stool Scale, auch Bristol Stool Chart): Typ 3 + 4
Nach der Bristol-Stuhlformen-Skala werden folgende 7 Typen, die die Stuhlinkontinenz beschreiben unterschieden:

“ Typ 1: einzelne, harte, nussgroße Kügelchen
“ Typ 2: wurstartig, klumpig
“ Typ 3: wurstartig mit rissiger Oberfläche
“ Typ 4: wurstartig mit glatter Oberfläche
“ Typ 5: einzelne weiche, glattrandige Klümpchen
“ Typ 6: einzelne weiche Klümpchen mit ausgefranstem Rand
“ Typ 7: wässrig, ohne feste Bestandteile
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Übrigens sogar Apps gibt es dafür: PoopLog oder PoopDiary

Fruchtzucker in Lebensmitteln?

Gerne verwendet man den Slogan: Die Dosis macht das Gift. Die Menge an Kohlenhydraten ist entscheidend, darauf zielen auch die Studienergebnisse des amerikanischen „Institute of Medicine der National Academies“ und dieses geht von einem notwendigen Tagesbedarf von ca. 130 Gramm Kohlenhydraten aus – die Österreichische Gesellschaft für Ernährung regelt die Empfehlungen mittels Ernährungspyramide und gibt folgende Empfehlung heraus: So heißt es, dass 50 % der täglichen Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten zugeführt werden sollten. „Diese Menge soll aber hauptsächlich aus langkettigen Kohlenhydraten bestehen, also vor allem Stärke, die sich hauptsächlich in Getreideprodukten und Kartoffeln findet. Nach Empfehlung der WHO dürfen maximal 10 % des Gesamtenergiebedarfs Saccharose, zugesetzte Zuckerarten oder Honig ausmachen. Das entspricht ungefähr einer Menge von 50 g/d in Form von zugesetzten Zuckerarten und Süßmitteln.“

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Das Alarmierende ist, dass die benötigte Menge an Kohlenhydraten von den meisten Konsumenten um mindestens 50 Prozent überschritten wird und der Anteil von Zucker daran nochmals viel zu hoch ist.

Darüber hinaus nimmt der Anteil an Fruchtzucker in unserer Ernährung zu.

Im Gegensatz zum Traubenzucker, der für die Energiegewinnung in den Zellen benötigt wird, ist der Körper auf die Zufuhr von Fruktose nicht angewiesen. Die Aufnahme vom Dünndarm ins Blut dauert sehr lang. Der Abbau normaler Fruktosemengen, wie sie in Obst und Gemüse enthalten sind, bereitet dem Körper keine Probleme. Steigt der Fruktoseverzehr durch Zusatz in Produkten, drohen gesundheitliche Risiken wie Diabetes, Bluthochdruck, Fettleber und sogar Leberkrebs.
Sehr bedenklich ist auch, dass Fruktose kein Sättigungsgefühl im Körper auslöst. Beim Verzehr von Fruktose wird die Signalübertragung, die das Sättigungsgefühl auslösen sollte, jedoch unterbunden – das Sättigungsgefühl bleibt aus.
Seit 1. Oktober gilt die EU-Zuckermarktverordnung nicht mehr – die Folge ist ein Fruktoseanstieg in den Produkten!!!

Mit dem Auslaufen der EU-Zuckermarktordnung kann nun auch industriell hergestellte Fruktose in Form eines hochkonzentrierten Fruktose-Glukose-Sirups ab dem 1. Oktober 2017 eingesetzt werden. Vielleicht ist Ihnen die Isoglukose schon ein Begriff, das ist ein Zuckergemisch aus Weizenstärke und Maisstärke, welches hauptsächlich Fruktose enthält.
Im Vergleich zum herkömmlichen Haushaltszucker ist Isoglukose viel günstiger herzustellen. Dazu kommt, dass es auch mehr süßt und viele denken, das ist toll, denn um den gleichen Süßgeschmack zu erzielen muss man weniger nehmen – also man isst so weniger Zucker und die Forderung von sämtlichen Gesundheitsorganisationen scheint erfüllt. Fruchtzucker klingt aber nur harmlos, entpuppt sich im Körper aber als ein richtiger Bösewicht!

Fruktosezusatz

In folgenden Produkten wurde ich beim letzten Supermarktbesuch fündig:
Getränke: Ovomaltine, Römerquele Emotion, Yo Fruchtsirup, Mautner Markhof Fruchtsirup, Clever Hollunderblütensirup,
Frühstückszerialien: Fitness Vollkornflakes, Cini Mini und Cini Mini Crunchy, Shreddies, Clusters Mandel,
Soßen: Kühne Cocktai Sauce, Felix Süß Saure Soße,
Süßes: Eskimo Iglo Cremissimo Eis, Leibnitz Butterkekse, Oreo, Manner Lebkuchen Brezel, Dragee Kekse, Bahlsen Nussdessert, Striezel: Butterzopf, Ölz Nuss-Schnecke, Kuchenmeister Tortenboden, Mamorkuchen, Hanauer Mozarttorte

Finden Sie Fruchtzuckerzusätze in einem Produkt, freut es mich, wenn Sie mich das wissen lassen, um die Liste weiterzuführen. Für die Fruchtzuckerunverträglichkeit bedeutet das auch, dass diese Personen sich noch mehr einschränken oder auf diese Produkte verzichten müssen, für Gesundheitsbewusste bedeutet es, das Kleingedruckte zu studieren!

Am Beispiel eines Getränkes:
Römerquelle Emotion:Natürliches Mineralwasser, Fruchtzucker, Apfelsaft aus Apfelsaftkonzentrat (1,8%), Ribiselsaft aus Ribiselsaftkonzentrat (0,2%), Kohlensäure, Säuerungsmittel Zitronensäure, natürliches Aroma.
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Beschwerdetagebuch

Ohne Beschwerdetagebuch geht gar nichts!
Für all jene, die gerne Ihr Smartphone dafür nützen, gibt es die Tagebuch-App

Ein Ernährungstagebuch zu führen ist die wichtigste Maßnahme, wenn man an einer Nahrungsmittelintoleranz oder Nahrungsmittel-Allergie leidet. Mit Hilfe dieses mobilen Tagebuchs kann der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Diätologin die Suche nach der Ursache der Probleme eingrenzen und die korrekten Folgemaßnahmen anordnen.

Man erfasst die gegessenen Speisen schriftlich oder bequem und schnell mittels Foto und kann die Symptome, den Stuhlgang sowie die Schwere der Symptome eintragen.

Dann erstellt die App ein übersichtliches PDF, das man sich per E-Mail schickt, ausdruckt und zum nächsten Besuch in der Diätpraxis mitnimmt.

Auch in der Zeit der Austestungsphase kann die App verwendet werden. Denn nach einer Diagnose einer Intoleranz müssen verschiedene Nahrungsmittel individuell getestet werden. Auch hier ist das Führen eines Symptomtagebuchs / Ermährungstagebuchs maßgeblich.
So kann man die individuelle Verträglichkeit verschiedener Nahrungsmittel herausfinden. Ein hilfreiches Tool für alle die es unkompliziert mögen!

Kennen Sie Ihren Körperfettanteil?

Mit einem niedrigeren Körperfettanteil ist man grundsätzlich gesünder. Fett ist nämlich Masse, die man bei allen körperlichen Bewegungen mittragen muss und auch nicht verachtenswert, mit einem niedrigen Körperfettanteil sinkt das Verletzungsrisiko, denn die intramuskuläre Reibung nimmt ab.
Wenn Sie älter als 30 Jahre sind, kann zu viel an Körperfett das Risiko einer ganzen Reihe gesundheitlicher Probleme erhöhen. Dazu gehören etwa und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Athritis, Diabetes und Krebs. Zu viel bedeutet statistischen Daten zufolge 30 Prozent bei Frauen und 25 Prozent bei Männern.
Wussten Sie, dass das viszerale Eingeweidefett, mitschuldig an vorzeitigen Gefäßerkrankungen und zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann.
Denn das Fettgewebe speichert zwar Energie, aber es ist auch endokrin, also es ist äußerst hormonaktiv. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Fettgewebe so genannte Adipokine bildet, die letztlich Entzündungen anheizen können.
Der Körperfettanteil ist also nicht nur eine Zahl, die das Bioimpedanzmeßgerät ausspuckt, Optimieren lässt sich der Fettanteil durch: Ernährung, Training, Stresslevel, Schlaf, Hormone & Lebensstil. Daher ist das „Schritt für Schritt Programm“ so aufgebaut, um individuell und auf Dauer einen praktikablen Weg finden um Ernährungs-, Bewegungs- und Lebensgewohnheiten zugunsten eines niedrigeren Körperfettanteils zu optimieren.


Weiters, kommt Low Carb zum Austesten vor, denn eines vorweg: Low Carb kann funktionieren, muss es aber nicht. Je nach hormoneller Situation kann Low Carb sogar dicker und krankmachen. Auch eine proteinreiche, kohlenhydratarme Ernährung kann bei sehr starkem Stress dicker machen, weil das Stresshormon Cortisol Proteine aus den Muskeln mobilisiert — also Muskulatur abbaut — und sie in der Leber per Gluconeogenese in Glucose, also Zucker, umwandelt. Mittels regelmäßiger Körperfettkontrolle während der Diätphase lässt sich ganz schnell beurteilen ob die Low Carb Methode passt oder nicht.

Besonders: Lassen Sie Ihren Fettgehalt bei einem unverbindlichen Erstgespräch (nur nach Vereinbarung) bestimmen!

Intoleranzen, Enzymmangel & Secondhand-Vegetarier

Mein Sohn lernte heute in Biologie über Allergien und Intoleranzen und fasste im Heft zusammen: Allergien sind zum Unterschied zu Intoleranzen gefährlich, da das Immunsystem darauf reagiert. Soweit so gut.
Dummerweise kommt bei vielen an: Intoleranzen sind etwas für Hypochonder, Sensibelchen oder Ähnliche oder sind ja nur ein Modetrend. Witze werden gerissen, vielleicht kennen Sie den wo ein Ehepaar in einem Lokal die Kellnerin informiert, dass Sie laktoseintolerant sind und auf Nüsse allergisch reagieren. Die beiden fragen also: „Was raten Sie uns zu bestellen? Sie antwortet darauf „Ein Taxi“ oder auf gut wienerisch – und scho gemma wieder!“
Lustig? Nicht für manch Betroffenen! Bei der Laktoseintoleranz ist der Körper nicht fähig ausreichend Laktase zur Verfügung zu stellen, bei der Fruktose kann der Fruchtzucker nicht abtransportiert werden. Es handelt sich also um einen Enzymmangel – nicht lebensgefährlich aber zeitweise nicht einfach. Es wäre schön, wenn diese Fakten auch Einzug in den Köpfen von manch „Unverträglichkeits-Intoleranten einzieht. Schließlich gibt es ja auch keine Secondhand-Vegetarier – oder?