Diätpraxis

Diätpraxis

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Wer den Begriff „Ernährungsberatung“ oder „Diätberatung im Netz eingibt, erhält innerhalb von Sekundenbruchteilen 1.140.000 Ergebnisse. Die Websuche nach „Ernährung“ bringt sogar gleich 48 Mio. Einträge. Diäten haben während des ganzen Jahres Hochkonjunktur. Das Interesse ist groß, die Informationen unterschiedlichst.

Lebensmittelunverträglichkeiten, Diabetes, Adipositas, metabolisches Syndrom, Magen-Darmerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und vieles mehr: Der heutige Lebensstil vieler Menschen bringt eine Lebensweise mit sich, in deren Folge eine Vielzahl ernährungsbedingten Krankheiten auftreten. Andere sind durch ernsthafte Krankheiten wie Krebs, Stoffwechselerkrankungen, Kurzdarmsyndrom u.a. schwer beeinträchtigt. Sie alle haben Anspruch auf eine adäquate angepasste Ernährung bzw. Diät (beinhaltet auch die Lebensweise, darum mag ich den Ausdruck noch viel lieber!), die sie allerdings längst nicht immer erhalten.

Ich erlebe in der Praxis oft Aussagen, dass die Fülle der vielfach ungenügend qualifizierten Beratungsangebote den Diätsuchenden überfordert und verunsichert. Nicht selten landen sie bei selbsternannten Ernährungsberatern, die sich nach einem kurzen Kursus ein Praxisschild an die Tür heften.

Eine ausführliche Diätberatung erfordert eine gründliche Anamnese, es folgt eine Analyse und Begleitung, d. h. die Strategie wird in der Umsetzung bestmöglichst gecoacht. Sichtbar wird auch, wo der Unterschied zu vielen nicht qualifizierten Angeboten liegt.
Beispiel Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Laktosefreie Nahrungsmittel findet man mittlerweile in jedem Supermarkt. Allein die Angebotsfülle könnte vermuten lassen, dass es sich um ein neues Ernährungsproblem der Gesellschaft handelt. Auch wenn davon nicht die Rede sein kann, sind Nahrungsmittunverträglichkeiten nicht zu unterschätzen. Sie bedürfen einer sicheren Diagnostik und einer anschließenden individuellen Ernährungstherapie. Sie allein ermöglicht es dem Betroffenen, dass er sich trotz seiner Krankheit vollwertig ernähren kann und gesund wird bzw. gesund bleibt und eine höhere Lebensqualität erreicht, weil die Beschwerden nachlassen oder ganz ausbleiben. Das leisten Diätologen, die ernährungsmedizinisch ausgebildet individuelle Speisepläne erstellen und die Patienten begleiten.
Aber auch bei Gewichtsproblemen macht der Gang zum Profi den Unterschied aus. Übergewicht und Adipositas sind weit verbreitete und sehr ernst zu nehmende Erkrankungen, die einer kontinuierlichen Ernährungsberatung und -therapie bedürfen, um zu nicht noch gravierenderen Problemen wie dem metabolischen Syndrom zu führen. Hier ist es nicht mit ‚Abspecken‘ getan, sonst drohen selektive Mangelernährung, Jojo-Effekt und möglicherweise organische Probleme. Ich arbeite als Diätologin mit Ernährungsmediziner zusammen, in speziellen mit 2 Pädiatern, weil viele meiner Patienten zwischen 5 und 16 Jahre alt sind, speziell bei Adipositas ist die Kooperation mit anderen Gesundheitsberufen wie Physiotherapeuten, Sportmedizinern, Psychotherapeuten, Psychologen und Bewegungstherapeuten sehr befruchtend.

Wer eine Therapie veranlassen und durchführen darf, ist eindeutig gesetzlich geregelt. Diätologen, die Fachschule und oder das Diätologie-Studium absolvierten, führen eine Ernährungstherapie nach ärztlicher Maßgabe eigenverantwortlich durch. Diätologen haben im Fachgebiet Ernährung und Diätetik eine geschützte Berufsbezeichnung und einer gesetzlich festgelegten und nachprüfbaren Qualifikation.

Was sie im Doppel mit den Ernährungsmedizinern drauf haben, zeigen sie in niedergelassenen Praxen und natürlich an vielen Stellen im Gesundheitssystem: in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, in der Gemeinschaftsverpflegung,…
Mir gefällt auch die Überlegung, dass ein Diätologe mit einem Fussballtrainer zu vergleichen ist, wer gut in Fussball sein will, braucht einen guten Coach.
MB (3)

Meine Diätpraxis ist in Wien am Getreidemarkt.
IMAG2349Es gibt sicherlich auch in Deiner Nähe niedergelassene Diätologen…
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