Essen ist sinnlich

In Amerika feiert man heute Thanksgiving – Grund genug auch hier für ein genussvolles Fest um mit Essen das Leben zu feiern.


Wir sind, was wir essen – sagt viel über uns aus: Wichtige Momente feiern wir mit Essen.
Den Geburtstag mit einer Torte, den Hochzeitstag mit einem Dinner, Weihnachten mit besonderen Gerichten und eine chill out Party mit Freunden mit kleinen Snacks.
Die kalte Jahreszeit lädt zu Bratapfel oder Maronis ein. Manchmal verkommt aber Essen zur Nebensache. Schnell ein Snack neben dem Computer oder on the way zu einem Termin. Machen Sie in den nächsten Tagen Essen zur Hauptsache. Vielleicht laden Sie sogar ein paar Freunde zum Putenessen ein oder zu einer gemütlichen Runde mit Folienkartoffeln und Dipps. Planen Sie eine genussvolle Mahlzeit und versuchen Sie vor dem besonderen Genuss und am nächsten Tag wieder wenig und bewusst „gesund“ zu essen – so wird die Genussmahlzeit zur besonderen Feier!

Porridge to go

Endlich ist er da, der Porridge to go für Kinder. Über ein Jahr lang durfte ich mittüfteln an gesunden Kindersnacks. Über Fertigprodukte meckern kann man bald mal, aber ein Produkt zu kreieren, dass alle Nährstoffe enthält, die der Organismus braucht, schmeckt, kostenmäßig erschwinglich ist und bio ist, das war eine kleine Herausforderung.

Ich bin schon gespannt, wie der Porridge ankommt! Erhältlich bei dm;

Vormittagssnack

Auch puncto Ernährung ist es überaus hilfreich sich selbst zu erkennen. Wie tickt man selber? Was kostet Energie, was bringt mich immer wieder in Stress und wie schaffe ich es auch in der Ernährung Ziele gekonnt umzusetzen? Die Diätologin Martina Backhausen nähert sich auch dem Essen im Büro mithilfe des Prozesskommunikationsmodells von Taibi Kahler, denn zu ihr kommen seit 20 Jahren Menschen in die Diätpraxis, die endlich ein Diätproblem erfolgreich lösen möchten, die meisten leiten ein: ich weiß ja eh, ich sollte, müsste, könnte, ABER … Anhand unterschiedlichster Beispiele aus der täglichen Praxis und der verschiedenen Persönlichkeitstypen zeigt sie im Buch Ernährungsgewohnheiten verändern, wie man Essgewohnheiten dauerhaft verbessern kann und außerdem erhält man Tipps, wie man gekonnt Ess-Stolpersteine und Diätfallen konstruktiv und wirksam umgehen kann.
Persönlichkeitsmerkmale nutzen
Die Persönlichkeitsstruktur ist bei jedem Menschen – mehr oder weniger intensiv ausgeprägt – vorhanden. Nur das Mischverhältnis von 6 unterschiedlichen Persönlichkeitstypen ist unterschiedlich. Rein rechnerisch ergeben sich 720 Möglichkeiten an verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen. Diese enorme Vielfalt bietet auch viel Platz für Individualität. Die eigene Persönlichkeits¬struktur gilt es ausfindig zu machen sowie auszuloten und auf diese sollte man sich dann auch einstellen.
Fit durch den Vormittag
Schon ein römischer Dichter aus dem 1. Jahrhundert, nämlich Decimus Iunius Iuvenalis, kurz Juvenal, wusste: „Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.“ Sowohl Gehirn als auch Muskeln müssen richtig ernährt und entsprechend trainiert werden, um fit zu sein.

Empathiker
Es ist schön, zu wissen, wie es meinem Körper geht.
Der Körper verlangt eine Vielzahl an verschiedenen Nährstoffen in einer ganz bestimmten Menge.
Es tut dir gut, abwechslungsreiche Kost zu dir zu nehmen und dabei nach der Mahlzeit auf dein Bauchgefühl zu achten.
Logiker
Denkernahrung, gibt’s so etwas wirklich?
Schnellere Denkprozesse ermöglichen: Äpfel, Tofu, Nüsse, Seefische, Haferflocken, Weizenkeime, Leber, Ei und Käse.
Versuche, dieses Brainfood in Stresszeiten einzuplanen!
Beharrer
Kein Lebensmittel enthält alle benötigten Nährstoffe in jenem Verhältnis, das unser Körper braucht.
Um dafür zu sorgen, dass es nicht an dem einen mangelt und von dem anderen zu viel gegessen wird, ist es wichtig, die Lebensmittel vielseitig auszuwählen.
Ob du schon vielfältig isst, verrät dir der einfache Zünd¬holzschachteltrick. Für jedes Lebensmittel, das du in 4 Tagen isst, entnimmst du ein Streichholz. (Gleiche Lebensmittel zählen nur einmalig). Ist die zuvor vollständig gefüllte Zündholzschachtel nach 4 Tagen fast leer, isst du abwechslungsreich. Was glaubst du, wie weit du bereits bist?

Träumer
Sortiere deine Vorstellungen zu deinen Wassertrinkgewohnheiten.
Nimm dir drei Tage lang Zeit, dir Wassertrinkrituale zu überlegen. Denn das Gehirn besteht zu fast 70 Prozent aus Wasser und braucht für alle Denkprozesse Flüssigkeit.
Lass den ersten Schluck immer etwas nachwirken.
Rebell
„Ich kann allem widerstehen, nur der Versuchung nicht.“ (Oscar Wilde) Klarer Fall! Ein bunter und abwechslungs¬reicher Snack macht den Vormittag attraktiver – und dich auch.
Macher
Zu wenig Flüssigkeit schwächt deine Erfolgskraft, da die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt werden. Stelle dir ein Glas oder eine Karaffe mit Leitungs¬wasser zum Durstlöschen bereit.
Schnell, trink ein Glas Wasser!

Knusperkekse
100 g Butter, 150 g brauner Zucker, 1 Ei, 1 EL Milch, 1 Packung Vanillinzucker,
1 TL Backpulver, 70 g Dinkelmehl, 100 g zarte Haferflocken, 70 g Haselnüsse gerieben,
50 g Schokoladeflocken

Butter mit Zucker schaumig rühren. Ei, Milch und Vanille zufügen und verrühren. Dinkelmehl, Backpulver, Haferflocken und Haselnüsse und Schokoladeflocken unterrühren. 1 Stunde kühl stellen.
Backbleche mit Backtrennpapier auslegen. Aus dem Teig walnussgroße Bällchen formen, auf die Bleche setzen und etwas flachdrücken. Im Backofen auf mittlerer Schiene 12 Minuten backen bei 180 Grad. Wenn die Kekse aus dem Ofen kommen sind sie noch recht weich, werden aber beim Abkühlen hart.

Knusperröllchen für 12 Stück

1 Packung Strudelteig, 1 EL Italienische Kräuter, 20 g Schafkäse

Eine Platte Strudelteig auslegen und in 12 Rechtecke schneiden. In die Mitte Kräuter verteilen, 1 Stück in Streifen geschnittenen Schafkäse darauf legen und zum Röllchen einrollen. Auf ein Backtrennpapier legen und auf mittlerer Schiene 5 Minuten bei 180 Grad goldbraun backen, herausnehmen und in Serviette gewickelt in eine Lunchbox packen. Die können zwischendurch schnell gegessen werden.

Wrap mit Erdnussbutter, Putenbrust und mehr….

1 Maistortilla, ½ rote Paprikaschote, ½ Mango, 2 Blätter Eisbergsalat, 1 EL Erdnussbutter, 1 EL milder Ajvar, 2 Scheiben geräucherte Putenbrust, (ca. 25 g)

Mango enthäuten und in Scheiben vom Kern lösen, die halbe Paprikaschote entkernen, waschen und in schmale Streifen schneiden. Salatblätter waschen, trockenschleudern und ebenfalls in Streifen schneiden. Flade mit Erdnussbutter und Ajvar bestreichen. Mit Putenbrust belegen und Paprika- Mango- und Salatstreifen darauf verteilen. Den Fladen fest zusammenrollen, wieder in Alufolie wickeln und vor dem Essen in der Mitte durchschneiden.

Snacks, die gut tun

• Obst aufgeschnitten oder als Fruchtspieß
• gesäuerte Milchprodukte
• 1 Stück Vollkornbrot (gemahlen) mit Butter oder Frischkäse und Gurke, Tomate, Paprika
• Apfelkompott
• Kekse und ein Fruchtjoghurt
• Frühstücksflakes und Obst
• Minikäseportionen und Birnenhälften
• Gefüllte Fladenbrote
• 1 Snackpackung Studentenfutter
• 2 Datteln oder
• getrocknetes Obst

Abwechslung ist das A und O,
denn unser Körper verlangt eine Vielzahl an verschiedenen Nährstoffen in einer ganz bestimmten Menge.

Jause vorausplanen:
Montag Vollkornstangerl mit Frischkäse und Gemüse
Dienstag Obst mit Frühstückszerialien
Mittwoch gefüllte Fladenbrote usw.

Die Verpackung ist nicht unwichtig!

Auch gesundes Essen soll verlockend aussehen und schmecken. Braune Apfelscheiben
oder Obst, das nach Salami schmeckt verdirbt die Lust auf Jause.

Mittagstief:
Da weckt Vitamin C wieder auf wie z. B. mit einem Stück Obst. Eine Handvoll Nüsse wie Walnüsse, Haselnüsse oder Mandeln liefern Eiweiß und Vitamin E!

Ernährungsbuddies gesucht!

Eine Diät fällt zu zweit einfach leichter!
Zahlreiche Tipps und Tricks verhelfen zu neuen Ernährungsgewohnheiten.
Ernährungsbuddies unterstützen sich im gemeinsamen Vorhaben und so ist diese Diät besonders leistungsstark.
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Das Angebot der Diätpraxis

Wie abnehmen?

Manche schwören auf Kohlenhydrate zu verzichten, andere wiederum propagieren Low-Fat – beide Methoden scheinen zu funktionieren, warum, das versucht man derzeit bei einer Studie herauszufinden.

Bis dato sind in meiner Diätpraxis weder Fett noch die Kohlenhydrate verpönt, ich setze auf die optimale Versorgung des Individuums. Damit das optimierte Programm nicht zu kompliziert wird, lehre ich die abnehmwilligen Klienten in drei Kategorien zu bewerten. Das ist das Rüstzeug, aber die eigentliche Arbeit bzw. Reparatur steht ganz im Zeichen vom Hunger- und Sättigungsmechanismus, damit der Abnehmerfolg auch von Dauer ist. Übrigens das Programm gibt es altersentsprechend für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Immer mehr Menschen leiden an Fruktoseunverträglichkeit

Zuckerl „mit Fruchtsaft und Traubenzucker“, Lebensmittel „mit 40 Prozent weniger Zucker“, Baby-Grießbrei „ohne Kristallzucker“ – mit diesen Werbeaussagen kaschieren Lebensmittelhersteller Fruchtzuckerzusätze. Clever, denn im allgemeinen verstehen Konsumenten unter Zucker den Haushalts- oder Kristallzucker und der wird in Verbindung gebracht mit Karies und Gewichtsproblemen. Hingegen eine kleine Menge Fruchtzucker klingt nach gesunder Süße, oder?

Die teuflische Wahrheit: Fruchtzucker liefert genauso vier Kilokalorien pro Gramm und hat kaum Nährstoffe, verursacht Karies und um dem eins draufzusetzen auch noch einige andere Probleme im menschlichen Organismus, z. B. Bluthochdruck.

Und dennoch findet sich der Fruchtzucker in zunehmend mehr verarbeiteten Lebensmitteln wie Backwaren, Getränken und Süßigkeiten. Er wird meist aus Weizen- und Maisstärke gewonnen, ist billig und süßt noch etwas stärker als Haushaltszucker. Auch manches Obst wie Äpfel und Trauben enthält von Natur aus viel Fruchtzucker. Doch immer mehr Menschen bereitet er Verdauungsprobleme und Bauchschmerzen. Das Leiden heißt Fruktoseintoleranz oder genauer: Fruktosemalabsorption. Viele Betroffene bekommen es, wenn sie pro Mahlzeit zu viel Fruktose auf einmal aufnehmen. Bei ihnen ist das Transportsystem im Dünndarm defekt oder überlastet, das die Fruktose durch die Dünndarmwand ins Blut bringt. Stattdessen gelangt der Fruchtzucker weiter in den Dickdarm und wird dort von Bakterien, die sich gierig darauf stürzen, zersetzt.
Als Dankeschön hinterlassen die Bakterien Gase! Der Betroffene muss mehrfach aufstoßen, kämpft mit Flatulenzen oder hat Durchfall.

Wird zugleich Glukose aufgenommen, etwa durch Speisen mit Haushaltszucker, tut sich das Transportsystem leichter. Deshalb bereitet Betroffenen der normale Zucker oder Haushaltszucker meist keine Probleme.

Aber zu viel Fruktose kommt schnell zusammen. In vielen Fertigprodukten ist neuerdings Fruktosesirup und Fruktose-Glukose-Sirup auf Getreidebasis ein beliebter Zuckerersatz. In Tiefkühlprodukten bilden Sirupe einen Film, der Sauerstoff abwehrt. Sie süßen stärker als Haushaltszucker, also man verbraucht weniger, ist günstig in der Produktion und der Konsument denkt „Super, da ist nicht viel Zucker enthalten“ – und in Wirklichkeit ist diese Zuckerart alles andere als eine Wohltat für den Körper. Natürliche Alternativen wie Apfel-, Birnen- und Traubensaftkonzentrat sind genauso problematisch, denn darin ist überwiegend Fruchtzucker enthalten.
Sie merken schon, wie komplex das Zuckerthema geworden ist.

Conclusio: Etwas „normaler“ Zucker schadet nicht. Wer ihn sparsam wie ein Gewürz dosiert, kann ohne Reue auch mal ein Stück Süßes genießen. Achten Sie aber stets auf Zutatenlisten!

Fruchtzucker in Lebensmitteln?

Gerne verwendet man den Slogan: Die Dosis macht das Gift. Die Menge an Kohlenhydraten ist entscheidend, darauf zielen auch die Studienergebnisse des amerikanischen „Institute of Medicine der National Academies“ und dieses geht von einem notwendigen Tagesbedarf von ca. 130 Gramm Kohlenhydraten aus – die Österreichische Gesellschaft für Ernährung regelt die Empfehlungen mittels Ernährungspyramide und gibt folgende Empfehlung heraus: So heißt es, dass 50 % der täglichen Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten zugeführt werden sollten. „Diese Menge soll aber hauptsächlich aus langkettigen Kohlenhydraten bestehen, also vor allem Stärke, die sich hauptsächlich in Getreideprodukten und Kartoffeln findet. Nach Empfehlung der WHO dürfen maximal 10 % des Gesamtenergiebedarfs Saccharose, zugesetzte Zuckerarten oder Honig ausmachen. Das entspricht ungefähr einer Menge von 50 g/d in Form von zugesetzten Zuckerarten und Süßmitteln.“

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Das Alarmierende ist, dass die benötigte Menge an Kohlenhydraten von den meisten Konsumenten um mindestens 50 Prozent überschritten wird und der Anteil von Zucker daran nochmals viel zu hoch ist.

Darüber hinaus nimmt der Anteil an Fruchtzucker in unserer Ernährung zu.

Im Gegensatz zum Traubenzucker, der für die Energiegewinnung in den Zellen benötigt wird, ist der Körper auf die Zufuhr von Fruktose nicht angewiesen. Die Aufnahme vom Dünndarm ins Blut dauert sehr lang. Der Abbau normaler Fruktosemengen, wie sie in Obst und Gemüse enthalten sind, bereitet dem Körper keine Probleme. Steigt der Fruktoseverzehr durch Zusatz in Produkten, drohen gesundheitliche Risiken wie Diabetes, Bluthochdruck, Fettleber und sogar Leberkrebs.
Sehr bedenklich ist auch, dass Fruktose kein Sättigungsgefühl im Körper auslöst. Beim Verzehr von Fruktose wird die Signalübertragung, die das Sättigungsgefühl auslösen sollte, jedoch unterbunden – das Sättigungsgefühl bleibt aus.
Seit 1. Oktober gilt die EU-Zuckermarktverordnung nicht mehr – die Folge ist ein Fruktoseanstieg in den Produkten!!!

Mit dem Auslaufen der EU-Zuckermarktordnung kann nun auch industriell hergestellte Fruktose in Form eines hochkonzentrierten Fruktose-Glukose-Sirups ab dem 1. Oktober 2017 eingesetzt werden. Vielleicht ist Ihnen die Isoglukose schon ein Begriff, das ist ein Zuckergemisch aus Weizenstärke und Maisstärke, welches hauptsächlich Fruktose enthält.
Im Vergleich zum herkömmlichen Haushaltszucker ist Isoglukose viel günstiger herzustellen. Dazu kommt, dass es auch mehr süßt und viele denken, das ist toll, denn um den gleichen Süßgeschmack zu erzielen muss man weniger nehmen – also man isst so weniger Zucker und die Forderung von sämtlichen Gesundheitsorganisationen scheint erfüllt. Fruchtzucker klingt aber nur harmlos, entpuppt sich im Körper aber als ein richtiger Bösewicht!

Fruktosezusatz

In folgenden Produkten wurde ich beim letzten Supermarktbesuch fündig:
Getränke: Ovomaltine, Römerquele Emotion, Yo Fruchtsirup, Mautner Markhof Fruchtsirup, Clever Hollunderblütensirup,
Frühstückszerialien: Fitness Vollkornflakes, Cini Mini und Cini Mini Crunchy, Shreddies, Clusters Mandel,
Soßen: Kühne Cocktai Sauce, Felix Süß Saure Soße,
Süßes: Eskimo Iglo Cremissimo Eis, Leibnitz Butterkekse, Oreo, Manner Lebkuchen Brezel, Dragee Kekse, Bahlsen Nussdessert, Striezel: Butterzopf, Ölz Nuss-Schnecke, Kuchenmeister Tortenboden, Mamorkuchen, Hanauer Mozarttorte

Finden Sie Fruchtzuckerzusätze in einem Produkt, freut es mich, wenn Sie mich das wissen lassen, um die Liste weiterzuführen. Für die Fruchtzuckerunverträglichkeit bedeutet das auch, dass diese Personen sich noch mehr einschränken oder auf diese Produkte verzichten müssen, für Gesundheitsbewusste bedeutet es, das Kleingedruckte zu studieren!

Am Beispiel eines Getränkes:
Römerquelle Emotion:Natürliches Mineralwasser, Fruchtzucker, Apfelsaft aus Apfelsaftkonzentrat (1,8%), Ribiselsaft aus Ribiselsaftkonzentrat (0,2%), Kohlensäure, Säuerungsmittel Zitronensäure, natürliches Aroma.
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Kennen Sie Ihren Körperfettanteil?

Mit einem niedrigeren Körperfettanteil ist man grundsätzlich gesünder. Fett ist nämlich Masse, die man bei allen körperlichen Bewegungen mittragen muss und auch nicht verachtenswert, mit einem niedrigen Körperfettanteil sinkt das Verletzungsrisiko, denn die intramuskuläre Reibung nimmt ab.
Wenn Sie älter als 30 Jahre sind, kann zu viel an Körperfett das Risiko einer ganzen Reihe gesundheitlicher Probleme erhöhen. Dazu gehören etwa und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch Athritis, Diabetes und Krebs. Zu viel bedeutet statistischen Daten zufolge 30 Prozent bei Frauen und 25 Prozent bei Männern.
Wussten Sie, dass das viszerale Eingeweidefett, mitschuldig an vorzeitigen Gefäßerkrankungen und zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann.
Denn das Fettgewebe speichert zwar Energie, aber es ist auch endokrin, also es ist äußerst hormonaktiv. Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Fettgewebe so genannte Adipokine bildet, die letztlich Entzündungen anheizen können.
Der Körperfettanteil ist also nicht nur eine Zahl, die das Bioimpedanzmeßgerät ausspuckt, Optimieren lässt sich der Fettanteil durch: Ernährung, Training, Stresslevel, Schlaf, Hormone & Lebensstil. Daher ist das „Schritt für Schritt Programm“ so aufgebaut, um individuell und auf Dauer einen praktikablen Weg finden um Ernährungs-, Bewegungs- und Lebensgewohnheiten zugunsten eines niedrigeren Körperfettanteils zu optimieren.


Weiters, kommt Low Carb zum Austesten vor, denn eines vorweg: Low Carb kann funktionieren, muss es aber nicht. Je nach hormoneller Situation kann Low Carb sogar dicker und krankmachen. Auch eine proteinreiche, kohlenhydratarme Ernährung kann bei sehr starkem Stress dicker machen, weil das Stresshormon Cortisol Proteine aus den Muskeln mobilisiert — also Muskulatur abbaut — und sie in der Leber per Gluconeogenese in Glucose, also Zucker, umwandelt. Mittels regelmäßiger Körperfettkontrolle während der Diätphase lässt sich ganz schnell beurteilen ob die Low Carb Methode passt oder nicht.

Besonders: Lassen Sie Ihren Fettgehalt bei einem unverbindlichen Erstgespräch (nur nach Vereinbarung) bestimmen!

Reizdarm – da ist mehr dran!

Neben Stress, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder einer Störung der Darmflora werden seit einigen Monaten nun auch genetische Faktoren als Reizdarmauslöser für möglich gehalten.
Eine wichtige Rolle könnte das Enzym Sucrase-Isomaltase spielen. Es wird in den Mikrovillis der Darmschleimhaut produziert und ist für den Abbau von Mehrfachzuckern zuständig. Ein genetischer Mangel führt dazu, dass Kohlenhydrate vergärt werden, als Dankeschön hinterlässt dieser Prozess Gase, die zu Bauchschmerzen, Krämpfen, Durchfall und Erbrechen führen. Die Symptome gleichen denen des Reizdarmsyndroms vom Durchfall-Typ.

RDS
Die schwache Sucrase-Isomaltase-Leistung untersuchte ein
internationales Forscherteam in Stockholm. Neben dem besagten Enzymmangel fand man auch Reizdarmpatienten mit einem Mangel an bestimmten Darmbakterien (Parabacteroides), was auch auf die gewichtige Rolle der Darmflora bei Reizdarm hinweist.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Reizdarmsyndrom doch nicht als nur „funktionell“ eingestuft werden kann und erklärt außerdem, warum es bei einigen Patienten die FODMAP-Diät zu einer Linderung der Beschwerden kommt.
Darum wird in der Basisernährung im ersten Schritt des RDS-Bausatzes in der Diätpraxis besonderer Wert auf die Wahl und die Menge der eingesetzten Kohlenhydrate gesetzt. Schritt für Schritt werden die einzelnen Beschwerdeauslöser abgeklopft und Toleranzen langsam wieder gesteigert, sodass nicht nur ein beschwerdearme sondern auch ein große Lebensmittelauswahl schon bald wieder zur Verfügung steht.

Italienische Muffins

Ob laktoseintolerant, fruktosemalabsorbieren oder reizdarmgeplagt- die passenden Snacks im Kühlregal zu finden ist nicht einfach, meist muss man sich da schon selbst behelfen. Aber auch viele Mütter sind ratlos, was sie ihren Kindern täglich in die Schule mitgeben, wenn sie gleichzeitig auf die Gesundheit ihrer Kinder achten wollen.
Meine Lieblingssnacks, die ich gerne auf Vorrat vorbereite, d. h. den Großteil stückchenweise einfriere – so ist es möglich eine abwechslungsreiche Snackversorgung anbieten zu können ohne sich als „Küchensklave“ zu fühlen und täglich sich verpflichtet zu fühlen, etwas vorbereiten zu müssen.
Wie wäre es mit: Montag: Bohnengrissinistangerl, Dienstag: Kürbismuffins, Mittwoch: Italienische Muffins,…

Italienische Muffins
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typisch italienische Zutaten machen den Muffin pikant und saftig zugleich; mit Pizzagewürzen lässt sich dieser Eindruck noch verstärken!
Portionen
10
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Italienische Muffins
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typisch italienische Zutaten machen den Muffin pikant und saftig zugleich; mit Pizzagewürzen lässt sich dieser Eindruck noch verstärken!
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Zutaten
Portionen:
Anleitungen
  1. Frühlingszwiebeln (bei FI nur das Grün) putzen und fein würfeln. Getrocknete Tomate und Dattel fein hacken und mit Zwiebel, Tomaten und Dattelstückchen mit den Mandeln in 2 El heißem Olivenöl andünsten, abkühlen lassen. Käse in 24 gleich große Würfel schneiden.
  2. Mehl mit Polenta und Backpulver mischen. Eier mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren, Buttermilch und 6 El Olivenöl unterrühren. Die Mehlmischung zugeben und kurz unterrühren. Mandelmischung unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Hälfte der Masse in eine gefettete Minimuffinform (zwölf Mulden) geben. Je einen Käsewürfel in den Teig drücken, bis er vom Teig bedeckt ist. Eigelb und 1 El Wasser verquirlen, die Oberfläche damit bestreichen.
  3. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der zweiten Schiene von unten 15 Minuten backen. Aus der Form lösen und den übrigen Teig ebenso backen.
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