Autor-Archiv DiätpraxisMB

Halloween in der Warteschleife

Erste Vorbereitung für ein paar gruselig schöne Herbsttage. Karottenmarmelade als orange Füllung für Kekse.

Diese orange Marmelade als Keksfüllung oder Brotaufstrich ist genial verträglich auch für Fruktoseintolerante.

Kürbismarmelade findet man als Rezept auf Frunix.

Karottenmarmelade ist im Iran vom Beliebtheitsfaktor ähnlich wie Erdbeer- und Marillenmarmelade hierzulande. Bekannt ist die persische Karottenmarmelade unter dem Namen Moraba Havij sowie den Variationen Moraba-ye Havij, Morabaye Havij aber auch Moraba-ye Hawidj.

Die Erntezeit für Karotten ist von Juni bis November. 

Zuvor: Bitte Deckel und Gläser sterilisieren

  • Zubereitung: ca. 10 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 10 Minuten
  • Menge: 5 Stück

Zutaten:

  •  1 Zitrone 
  • 1000 g Karotten 
  • 1 Packung Quittin 1:1
  • 150 g Maiszucker oder Getreidezucker 
  • 3 Stück Kardamomsamen (optional) oder Kürbisgewürz von dm 

Zubereitung

  1. Pressen zunächst die Zitrone aus.
  2. Gießen Sie den Saft gleich in den Kochtopf.
  3. Karotten schälen und raspeln. Nun die Raspeln in den Topf mit dem Saft der Zitrone sofort in den Topf geben. Nun fügen Sie Quittin 2: 1 hinzu und bringen Sie die Zutaten zum Kochen. Nun fügen Sie den Getreide- oder Maiszucker hinzu, rühren Sie dabei aber ständig um, damit die Karottenmarmelade nicht am Topfboden anbrennt. Gegen Ende der Kochzeit kann mann die Marmelade auch noch mit gemörserten Kardamonsamen oder Kürbisgewürz von Dm verfeinern. 
  4. An der dicklichen, leicht cremigen Konsistenz erkennt man, dass die Marmelade fertig ist. Die Raspeln sind zu einer beinahe homogenen Masse verkocht.
  5. Füllen Sie die kochend heiße Karottenmarmelade in die sterilisierten Marmeladengläser ab.

Pumpkin Spice bei DM liefert nochmals 4 g Zucker, davon sind durchschnittlich 2,8 g Fructose. 

Bei Abfüllung in 5 Gläser – liefert ein 1 Glas Marmelade 4 g Fruktose.  Also ist die Marmealde, wenn man sich auf 1-2 Teelöffel beschränkt sogar in der Karenzphase möglich und auch gut geeignet für die Füllung von Keksen. 

Einkaufen für die Diät

Die Ernährungsumstellung wird beim Einkauf gleich einmal auf die Probe gestellt. Denn jeder Besuch im Supermarkt kann zum Einkauf leckerer aber derzeit nicht bekömmlicher Speisen verführen. 

Einkaufen für die Diät

Mit einigen einfachen Tipps wird der Diäteinkauf leicht und man kann die Verführungskünste der Supermärkte austricksen! 

Richtiges Einkaufen bedeutet in diesem Zusammenhang rationelles Einkaufen nach Plan. 


Einkauftipps:  

  • Nur mit Einkaufszettel 

Grundsätzlich sollten Sie sich immer schon zu Hause überlegen, was genau Sie brauchen und dies auf einem Einkaufszettel festhalten. 

Ein Einkaufszettel ist in dieser Hinsicht Gold wert. Wenn dieser auf dem gut Diätpraxis-Baukasten basiert, den Sie in der ersten Diäteinheit erhalten haben, umso besser. Was nicht auf der Seite der empfehlenswerten Lebensmitteln steht, das sollten Sie auch nicht kaufen. 

  • Satt kauft man besser ein!

Sie sollten nie hungrig einkaufen gehen. Satt können Sie weit besser der Anziehungskraft derzeit unbekömmlicher Lebensmittel viel besser widerstehen und man kauft auch nicht zu viel. 

  • Einkaufskorb statt Einkaufswagen 

Kaum zu glauben, aber selbst der Einkaufswagen verführt allein durch seine schiere Größe zum übermäßigen Einkauf. Denn der Sammler im Mensch tendiert dazu, den großen Einkaufswagen möglichst weit füllen zu wollen. Gerade für kleine Haushalte reicht sehr häufig ein Einkaufskorb. 

  • So natürlich wie möglich – keine Lightprodukte, Halb- und Fertigprodukte

Viele Menschen glauben, sich mit Lightprodukten besonders bewusst zu ernähren. „Light“ bedeutet aber überhaupt nicht „gesund“. Vielmehr weißt es lediglich darauf hin, dass eine bestimmte Zutat in diesem Produkt vermindert wurde. Meist ist as Fett. Damit das fettärmere Joghurt dann aber überhaupt noch schmeckt wird meist mit viel Zucker gesüßt. Schlanker wird man davon zum Beispiel nicht! Also riskieren Sie einen Blick auf die Zutatenliste, je kürzer umso besser. 

  • Zuckerhältiges einschränken und nicht ersetzen 

Studien haben gezeigt, dass Probanden, die Süßstoff verwendet haben, innerhalb eines Jahres mehr an Gewicht zugenommen haben als Probanden, die normalen Zucker nahmen. Wussten Sie das Süßstoff den Appetit anregen soll, sodass bei dessen Benutzung mehr Kalorien aufgenommen werden. In vielen meiner angebotenen Diätbausätze sind nur ganz bestimmte Süßstoffe erlaubt. Warum, das wird jeweils erklärt – aber viele Süßstoffe bestehen aus speziellen Zuckeralkoholen, die einem angeschlagenem Darm nicht guttun. 

Generell gilt: Je günstiger ein Lebensmittel ist, desto eher enthält es vieles, dass nicht sehr bekömmlich ist, z. B. auch Antibiotika. Also lieber zum teureren Bio-Produkt greifen und Fleisch zum Beispiel nur 1-2 Mal in der Woche einplanen. 

  • Bevorzugen Sie kleine Verpackungseinheiten

Wer zuhause nur Großpackungen hat, verführt sich damit leichter dazu, auch mehr zu essen. Außerdem sind Großpackungen sehr häufig gar nicht günstiger, sondern gar teurer als die kleineren Packungen vergleichen Sie den Preis immer anhand der 100g-Angabe auf der Preisauszeichnung am Regal! 

  • Achten Sie auf den Inhalt

Setzen Sie sich schon vorab intensiv mit den Informationen auf der Verpackung auseinander! Geschmacksverstärker können Ihre Diät sehr behindern. Je weniger Zutaten aufgelistet sind, umso idealer. Und hier können wir von neuen Regelungen innerhalb der EU profitieren. Die verpassen den Herstellern nämlich nach und nach strengere Auflagen hinsichtlich der Kennzeichnungen auf der Verpackung. Die Inhaltsangaben auf der Verpackung sollen in erster Linie transparent und wahrheitsgemäß sein. Der Kunde soll wissen, was genau drin ist und vor allem in welchen Mengen. 

Unverträglich in Bezug auf Essen? Nahrungsmittelunverträglichkeiten

unverträglich? Nahrungsmittelunverträglichkeiten so sind diese in der Bevölkerung verbreitet.

Warum häufen sich die Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Zunächst ist es mal wichtig genau zu sein, denn Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden in Nahrungsmittelallergien und nicht allergische Nahrungsmittelunverträglichkeiten unterteilt. 

Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel sind prinzipiell entweder immunologisch (mit einer Immunreaktion) oder nicht immunologisch (ohne Immunreaktion) bedingt. Wenn es sich um eine immunologische Reaktion handelt, spricht man von einer Allergie, da dabei auch das Immunsystem beteiligt ist. Meist sind das Allergien, die durch den Antikörper Immunglobulin E (IgE) vermittelt werden. 

Immunglobuline E (IgE) sind Antikörper, die sich spezifisch gegen ein bestimmtes Allergen richten, die bei gesunden Menschen auch produziert werden, aber nur in kleinen Mengen.  Bei Allergikern kommt es jedoch nach dem Kontakt mit einem Allergen zu einer gesteigerten Produktion im Sinne einer Überreaktion des Immunsystems. Eine allergische Nahrungsmittelunverträglichkeit ist also eine Überempfindlichkeitsreaktion (Hypersensitivität) auf ein bestimmtes Nahrungsmittel. Bei IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien handelt es sich um allergische Sofortreaktionen, die innerhalb weniger Minuten bis zu zwei Stunden nach dem Allergenkontakt auftreten und bereits durch kleinste Mengen des Allergens provozierbar sind. 

In der Frühphase  macht sich die allergische Reaktion durch die Histaminfreisetzung sichtbar: so kann es zu einem Jucken oder Kribbeln im Mundraum kommen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und sogar zu anaphylaktischen Schockreaktionen. 

Die häufigsten Nahrungsmittelallergene sind:

Kuhmilch, Soja, Hühnerei, Erdnüsse, Baumnüsse, Weizen, Fisch und Schalentiere.

85-90 % aller Nahrungsmittelallergien im Kindesalter werden durch diese häufigsten Nahrungsmittelallergene hervorgerufen.

Wie verbreitet sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Aber nur 1-2 % der Bevölkerung leiden an Nahrungsmittelallergien.  Dass die Allergien allerdings in den letzten 10 Jahren zugenommen haben, dafür macht man Umweltgifte, verbesserte Hygiene und Zusätze in den Lebensmittel durch vermehrte Aufnahme von Convientfood verantwortlich. (Siehe dazu: Ledochowski 2010, S. 419f und S. 427f; Körner, Schareina 2010, S. 5 und 7). 

Anders sieht das bei den nicht allergischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten aus, denn davon sind etwa 50-80 % der Bevölkerung davon betroffen (vgl. Ledochowski 2009, S.32). 

Das heißt von 100 Menschen sind 2 allergisch und die Hälfte reagiert unverträglich auf Nahrungsmittel.

Zu den nicht allergischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten zählen 

  • Reaktionen auf biogene Amine z.B.: Histaminintoleranz und pseudoallergische Reaktionen 
  • Enzymdefekte wie bei Laktoseintoleranz 
  • Transportdefekte wie bei der Fruktosemalabsorption 
  • toxische und psychosomatische Reaktionen 

Unverträglich aber nicht allergisch: Nicht allergische Nahrungsmittelunverträglichkeiten beruhen auf sehr unterschiedlichen Mechanismen. Bei der Reaktion auf biogene Amine (z. B.: Histamin) handelt es sich wahrscheinlich um einen Defekt des histaminabbauenden Enzyms Diaminoxidase. Die Symptome ähneln denen einer Nahrungsmittelallergie, es lassen sich jedoch keine IgE-Antikörper nachweisen. Das Gleiche gilt für pseudoallergische Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Ein weiteres gemeinsames Merkmal, neben der fehlenden Beteiligung des Immunsystems, ist die individuelle Dosisabhängigkeit. Im Gegensatz zu allergischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden kleine Mengen der Auslöser oft vertragen (siehe Körner, Schareina 2010, S.17f). 

Rezepte und mehr bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Seit ein paar Wochen arbeite ich deshalb auch mit an der App Foodify – um so immer mehr Menschen, die unverträglich auf Nahrungsmittel reagieren zu unterstützen. Doch manchmal geht es nicht ohne Unterstützung von Profis. Wann zur Diätologin?

Trotzdem stellen manche Klienten gerne die Frage: Warum eine laktosefreie Milch oft als Allergen ausgewiesen wird – diese Frage wird hier sehr schön erleuchtet und können aufmerksame Leser auch beantworten – oder? https://www.lebensmittelklarheit.de/forum/ist-milch-immer-kuhmilch

Serotonin ist das Wohlfühl- oder Gute-Laune-Hormon.

 In der Erstbefragung geben fast 80% bei Nahrungsmittelallergien oder Menschen mit Nahrungsmittelintoleranzen an, schlecht zu schlafen und gelegentlich an Verstimmungen zu leiden.

Das hat vielleicht mit dem Serotonin zu tun! 

Serotonin kann leider nicht mit der Nahrung aufgenommen werden, weil es über die Bluthirnschranke nicht bis ins Hirn gelangen kann. Wenn dann auch noch Stress hinzukommt, mischen auch noch entzündungsfördernde Stoffe mit. 

Denn Stress produziert Stresshormone und diese wiederum proinflammatorische Zytokine, diese wirken dann wiederum indirekt, dass die Nähr- und Wirkstoffaufnahme aus dem Darm nur unzulänglich funktioniert. 

Da wir den Stress nicht ganz ausschalten können aus Ihrem Leben – ist die entscheidende Frage: 

Wie bekomme ich mehr Serotonin in meinen Körper? 

Damit unser Körper Serotonin bilden kann, braucht er das Tryptophan. Und das steckt in vielen alltäglichen Lebensmitteln. So sind zum Beispiel Käse, Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Eier besonders reich an diesem Eiweißstoff.  

Das Tryptophan kann unter bestimmten Bedingungen die Blut/Hirnschranke überwinden und wird im Gehirn dann zu Serotonin umgewandelt.

Das passiert dann, wenn genug Tryptophan gleichzeitig mit hochwirksamen Kohlenhydraten z. B. Zucker vorliegt.

Leider ist der Zucker ein mehrfacher Bösewicht und so hat diese Empfehlung einen unschönen Haken. Denn gerade ungesunde Ernährung, wie z. B. zu viel Zucker sowie zu viel Stress und Hektik erhöht den Tryptophanbedarf und das bedeutet dann wiederum einen Tryptophanmangel auf lange Sicht. 

Wussten Sie, dass Tryptophan auch gesunden Schlaf fördert?

  • L-Tryptophan fördert den gesunden Schlaf indem es den Serotoninspiegel tagsüber nahezu konstant hält, sodass daraus beim Einschlafen und in der Nacht genügend Melatonin (zuständig für den Tag-Nacht-Rhythmus).
  • L-Tryptophan hilft auch gegen eine Fettleber, Studien zeigten, dass Patienten mit Fettleber schon nach 4 Wochen durch die Gabe spezieller L-Tryptophanpräparate auch die Triglyceridspiegel und die Menge an vorhandenen inflammatorischen Zytokinen deutlich gesenkt werden, 
  • Interessant ist auch, dass L-Tryptophan auch in der Krankheitssymtomatik bei Reizdarm mitspielt, je weniger Tryptophan im Körper zu messen ist, umso stärker zeigt sich die Reizdarmsymtomatik! 

Muskeltraining statt tryptophanreiche Ernährung

Statt tryptophanreich zu essen wäre  ein spezielles Kraftraining empfehlenswert. Ausdauertraining würde für das Tryptophan auch funktionieren, nur wird dabei der Körper mehr ausgepowert, dabei steigt das körpereigene Histamin an und das verbraucht auch wieder mehr Serotonin. Also starkes kurzzeitiges Kraftraining– nämlich nur max. 60 Sekunden pro Muskelgrupppe – dann 3 Minuten Pause, dann die nächste Muskelgruppe trainieren. Der positive Effekt hält 2-3 Tage also am dritten Tagen das Krafttraining wiederholen, man fühlt sich gut und wer zu viel auf den Rippen hat, nimmt dabei sogar auch noch ab. 

FAZIT: Also je mehr man sitzend, geistig tätig ist und einen stressigen Job hat, umso mehr ist mind. 3x wöchentliches Krafttraining der Psyche und der Gesundheit äußerst wichtig.

Histaminose und unbeschwert essen, geht das?

Viele meiner Patienten mit Histaminose verlangen regelrecht nach Verträglichkeitslisten. Mancher lässt sich im Alltag und beim Einkauf durch Apps helfen. Und dennoch ist das Histamin doch sehr individuell. Denken wir konkret an histaminreiche Lebensmittel, selbst diese enthalten nicht konstant gleich viel Histamin.

Darum ist es unumgänglich, selbst auszutesten, was verträglich ist und was nicht.

Checken Sie Herkunft und Alter der Verträglichkeitsliste! Manchmal sind die Werte nicht 1:1 übertragbar. Ja, sie stellen einen groben Richtwert dar, mehr aber nicht.

Hand aufs Herz, die erste Phase ist nicht einfach, aber wer die persönlichen Regeln dann durchschaut hat, kann sehr schnell wieder unbeschwert essen.

Außerdem entdecken viele, dass in einer entspannten Atmosphäre auch etwas histaminhältigere Lebensmittel vertragen werden. Die gute Nachricht: Die Toleranzgrenze lässt sich auch kontinuierlich wieder verbessern. Das bedeutet Toleranzgrenzen können sich im Laufe der Zeit verändern! 

Falle: So mancher mit Histaminose bleibt bei einer histaminarmen Ernährung und ist verwundert, dass diese nicht besser, sondern eher schlechter wird! Die totale Karenz auf Lebenszeit ist nicht ratsam!

Eine Histaminintoleranz ist so individuell, dass pauschale Aussagen nicht getroffen werden können.

Mealprep, das ist bei einer Histaminose nicht möglich?

Nun, wir müssen dies ein bisschen verändern. Entweder man kocht vor und kühlt das Gekochte schnell im kalten Wasserbad herunter und friert dann die Portionen ein oder man kocht nur die histaminarme Komponente des Gerichts: z. B. Gemüse, Kartoffeln, Quinoa, Reis, etc. vor und am nächsten Tag kommen dann erst die problematischen Bestandteile dazu. Auch das spart Zeit und macht die Zubereitung der täglichen Speisen um ein Vielfaches einfacher.

Also im EXTRA Paket gibt es ab nun auch Mealprep mit Histaminose und vieles mehr, dass den Essalltag wieder „ent-stressen“ soll.

Allen Anfang macht die Aufzeichnung von Essen- und Beschwerden – z. B. mittels Beschwerdetagebuch.

Wussten Sie dass der Fruktosekonsum kontinuierlich steigt?

Immer öfter wird eine Fruktosemalabsorption diagnostiziert. Oftmals ist die Ursache eine stark fruktosehaltige Ernährung, bei der dem Körper mehr Fruchtzucker zugeführt wird, als er verarbeiten kann. Leider passiert dies ganz häufig. Denn gerade Menschen, die sich ganz bewusst eher gesund ernähren, essen manchmal pro Mahlzeit ganz schön viel Fruktose.

Die Unverträglichkeit selbst ist individuell unterschiedlich. In der Diätpraxis wird die Toleranz dann schrittweise wieder erhöht.

Warum aber, findet sich soviel Fruktose in unseren Nahrungsmitteln?

  • Industriell gefertigte Lebensmittel
  • Limonaden
  • Kekse, Süßwaren
  • Smoothies und Säfte
  • Dressings
  • Light-Produkte
  • Fertiggerichte

kommt Fruktose zum Einsatz. Dieses Zuviel an Fruktose kann der Darm, der auf diese Mengen an Fruktose nicht ausgerichtet ist, oft nicht beschwerdefrei abbauen.

Der Pro Kopf Verbrauch von Fruktose ist in den letzten Jahrzehnten um satte 20 Prozent gestiegen. In den Lock-Down-Phasen war es vielen nicht möglich mittels H2 – Atemtest die Fruktoseverträglichkeit zu testen, das geht nun wieder.

Die Fruktosemalabsorption ist bei der Diagnose oft ein Schock für die Betroffenen, aber seien Sie versichert, schon bald ist wieder viel mehr Fruktose möglich und das Tolle daran, Sie lernen Ihren Körper und die Feinheiten des Stoffwechsels ein bisschen genauer kennen.

Wieder mal was Neues:

Es ist mir aufgefallen, dass es geraume Zeit braucht, dass einige Tipps aus den Diätpackages auch tatsächlich ausprobiert werden können. So biete ich ab sofort als EXTRA ein Probierpackerl an mit dazugehörigen Rezeptheft. So können manche der Tipps auch gleich probiert werden.

Probierpackerl zu den Diätpraxis – Diätpackages

Fruktosefreies zum Probieren für meine FI‘ler

Für alle nicht Eingeweihten: FI ist die Abkürzung für Fruktoseintoleranz und FI´ler ist der saloppe Ausdruck für jene Menschen, die diese Enzymschwäche oder Transporterschwache haben.

Die erste Phase, nämlich die Karenzdiät ist anfangs ganz schön hart. Daher versuche ich diese so einfach wie möglich zu gestalten und überlege mir ständig, wie ich dies noch alltagstauglicher gestalten kann. In vielen Produkten ist von Haus aus Fruktose enthalten und noch mehr Produkten wird auch noch Fruktose zugesetzt.

In der letzten Zeit habe ich ganz intensiv an der verbesserten Umsetzung des Diätpackages gearbeitet und im Extra-3er Diätpaket eine Mealprep-Variante und ein Überleben mit Halbfertigprodukten miteingebaut.

Das Extra-Probierpackerl enthält jede Menge Give aways zum Ausprobieren und auch eine MINI-Marmelade zum Testen in der Karenzzeit;

Ab nun in der Praxis: Honix, Frunix-Zuckerl und jede Menge Flyer.

von https://www.frunix.at – Danke dafür!

Freue mich, dass ich nun Proben weitergeben kann und so auch die Karenzdiät erleichtert wird!

Probiotika

Welche sind für mich geeignet?

Wussten Sie, dass für Kinder 1 – 3 Milliarden Kultur bildende Einheiten (KBE) ausreichend sind, und dass Menschen mit empfindlichem Darm lieber auf Probiotika mit geringeren KBE´s zurückgreifen sollten?

Die Zutatenliste gibt Auskunft, ob ein Probiotikum auch für einen selber geeignet ist. Wenn das Probiotikum als Non-GMO gekennzeichnet ist, ist gewährleistet, dass kein genetisch veränderter Soja oder Mais bei der Herstellung verwendet wurde. Für Milch- und Glutenallergie oder -intoleranzen gilt auch auf diese Inhaltsstoffe zu achten. 

Bei Histaminintoleranz ist besonders der Lactobacillus casei als Histaminbildner ungeeignet und da Histamin auch eine besondere Rolle beim Reizdarm spielt, ist dieser Bakterienstamm auch im Fokus von diesen Betroffenen zu rücken. 

häufig verwendete Bakterienstämme:

Lactobacillus:

  • acidophilus
  • reuteri
  • rhamnosus
  • plantarum
  • gasseri

Bifidobakterien:

  • longum
  • bifidum
  • breve
  • infantis

Steptococcus:

  • thermophilus

Milchsäurebakterien=Lactobacillen

Bei den Milchsäurebakterien (Lactobacillen) gibt es übrigens mehr als 100 verschiedene Arten! Das erklärt vielleicht auch, wie viel unterschiedliche Probiotika in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen am Markt zu finden sind. 

Es gibt auch den als eher gefährlich bekannten E. Coli als Nahrungsmittelergänzung, dieser Bakteriumstamm ist wohl am meisten erforscht. 

E-Coli

Warum gilt der E. Coli als gefährlich – möchten Sie wissen? 

Einige Stämme der Colibakterien produzieren Giftstoffe. Diese Toxine stören die Funktion der Zellen der Darmschleimhaut, es gelangt dadurch kein Wasser und keine Nährstoffe mehr ins Blut.

Leider können diese Funktionsstörungen auch noch bis zu 72 Stunden nach Aufnahme der Bakterien auftreten.

Für Säuglinge, Kinder und Menschen mit schwachem Immunsystem bedeuten die Symptome, die mit einer Infektion mit Colibakterien einhergehen, daher eine besondere Gefahr für die Gesundheit.


In schlimmeren Fällen (z.B. einer Infektion mit EHEC – enterohämorrhagische E.coli) wird nicht nur der Darm in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch der Blutkreislauf und die Nieren können stark geschädigt werden. 

Der E.Coli Nissle 1917 gehört zu den gesunden E. Coli Stämmen und diese erschweren Krankheitserregern das Eindringen in den Körper und finden bei entzündlichen Darmerkrankungen und auch schwerer Verstopfung ihren Einsatz.  

Bacillusstämme


Vorsicht ist bei Bacillusstämmen geboten. Bei älteren Menschen wurde in einer Studie aus dem Jahr 2015 festgestellt, dass Bacillus Subtilis hilft, das Immunsystem älterer Menschen zu stärken, aber sehr viele Bacillusstämme enthalten  auch verschiedene Toxine und Antibiotikaresistenzen – so kann man sich nicht nur Gutes tun mit der Einnahme von irgendwelchen Probiotikas und trotz der bestätigten Wirksamkeit von Probiotikas können die Bacillus Bakterien bei einem geschwächten Immunsystem sogar Magen-Darm-Probleme auslösen.

Keine Zeit zum Kochen

Einfache Tipps, wie es gelingt in 10 Minuten Essen fertigzustellen

Manchmal hat man einfach keine Zeit zu kochen und dann kommen diese Tipps gerade recht:

  • Vorgeschnittenes Gemüse für Minestrone und fertige frische Tortellini für Ruck-Zuck-Minestrone
  • Zucchetti mit frischen Pilzen und Kräutern,  
  • oder mit Tomaten aus der Dose mit frischem Basilikum und Salat oder Sprossen und Ei;
  • Ein Omelette mit frischem Gemüse und Sprossen
  • eine Tortillaflade oder frischen Flammkuchenteig als Flammkuchen belegen
  • Süßkartoffeltoast wie eine Pizza belegt oder mit Avocadoscheiben, schwarzem Sesam und Sprossen; 
  • Eine Suppe von Suppito dazu 1 Schale Reis

Take away Anleitung

Wenn Sie etwas am Heimweg mitnehmen oder bestellen, beachten Sie diese zwei Grundregeln:

Achten Sie auf genügend frisches Gemüse und nicht zu fettige Zubereitungen;  

Wählen Sie also Gemüse statt gebratenen oder frittierten Beilagen und achten Sie abends darauf, dass es auch das Gemüse nicht paniert ist.  

Damit abends der Hunger nicht so groß ist – hilft der Snack-Tipp;
 

Damit abends der Hunger nicht zu groß ist, hilft der Snack-Tipp. Greifen Sie tagsüber zu gesunden Kleinigkeiten!

Diätologin Martina Backhausen Diätpraxis Wien

Gesunde Snacks helfen durch den Tag

Im Idealfall essen Sie alle 3-4 Stunden eine Kleinigkeit, dann kann im Alltagsstress auch mal das Kochen ausfallen.  

Denn einige gesunde, kleine Snacks, anstatt eine ungesunden großen Mahlzeit sind meist die bessere Wahl.  

Was gute Snacks sind, dazu in Kürze mehr; 

Anleitung für Take Aways

Achten Sie auf genügend frisches Gemüse und nicht zu fettige Zubereitungen;
Wählen Sie also Gemüse statt gebratenen oder frittierten Beilagen und achten Sie abends darauf, dass es auch das Gemüse nicht paniert ist.

Gesundes, das nach Hause geliefert wird:


Zum Wohl: das glutenfreie Restaurant in Wien – trifft bewusster Genuss auf gemütliches Wohlfühlambiente mit modernen Einflüssen. Neben Veganern und Vegetariern sind alle gesundheitsorientierten Genießer, die Wert auf eine bewusste Ernährung und appetitliche Gaumenfreuden legen, hier richtig, aber auch Menschen mit Intoleranzen.

Dean & David
neben Salaten gibt es Thai-Currys, Smoothies und Säfte.
Ebi mini – Sushi, Salate und mehr, wer das große Ebi kennt, einfach eine abgespeckte Variante davon;
• Bei Nam Nam der Inder – erwartet Sie Indisches sowohl vegetarisch als auch vegan.
Ellas Soulfoud – da gibt es Griechisches auch vegan und vegetarisch;

Apapika Bowls: großartig, denn hier kann man sich die Bowls auch selber zusammenstellen, dass macht bei Unverträglichkeiten und Allergien Sinn.