Weihnachtsessen für Magen-Darm-Angeschlagene

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Bedenken Sie auch beim weihnachtlichen Schlemmen, dass der Körper erst nach 15 bis 20 Minuten signalisiert, dass er satt ist und achten Sie auch an den Feiertagen auf das Sättigungsgefühl.

Gerade zur Weihnachtszeit können Sie sich Zeit nehmen und in Ruhe essen, ich wünsche Ihnen: „Genießen Sie mit allen Sinnen und zelebrieren Sie das gemeinsame Essen!“

Setzen Sie bewusste Gesprächspausen, so bekommt Ihr Verdauungstrakte kleine Pausen und Sie verhindern, dass der Magen innerhalb kurzer Zeit zu überfüllt wird. Ihre Magenmuskulatur erlahmt auch nicht so schnell!
Zur Weihnachtszeit gelüstet es uns nach bestimmten Speisen: Gänsebraten, Wild in cremiger Soße, serbischer Karpfen oder gebackener Fisch, also insgesamt oft eine eher herzhafte, fettreiche Kost. Zu viel davon ist aber nicht zu empfehlen. Fett erhöht die Verweildauer der Nahrung im Magen und das kann schnell zum Problem werden.
Fügen Sie Bitterstoffe zu Ihrem Mahl hinzu
Also Salat mit Bitternoten aufpeppen: Blattsalat mit Ruccola, Chicoree oder Radicco oder nach dem Essen Bittertropfen vom Handrücken schlecken. Aber Sie können auch schon bei der Zubereitung das Fett minimieren: Fangen Sie das Fett des Bratens auf, statt mit Obers kann man mit einem Zwiebelmilchfond verfeinern. Statt Gans kann eine Pute gewählt werden oder Senfsamen, Ingwer, Fenchel und Kümmel bei der Zubereitung verwenden, das unterstützt die Fettverdauung.
Alkohol lassen den Magenmuskel erschlaffen
Viele greifen nach dem Essen zum Verdauungsschnaps. Leider setzt Alkohol die Magenbeweglichkeit herab, so dass das Essen umso länger im Magen verweilt, und in Folge kommt es zum Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre! Wer partout nicht verzichten mag, der sollte weder Obstler noch süßen Likör trinken, sondern einen Magenbitter oder was halten Sie von einem Espresso, auch dieser enthält viele Bitterstoffe!
Ein Verdauungsspaziergang ist dann auch immer eine gute Idee, denn der bewege Darm funktioniert einfach besser oder hier noch drei Yogaübungen die auch noch helfen, wenn man sich zu voll fühlt oder Angst hat vor Beschwerden:
Bei der Krokodilübung liegt man auf dem Rücken, die Arme sind ausgestreckt, sodass der Körper ein T bildet. Jetzt winkelt man das rechte Bein an und legt es über das linke. Der Blick geht dabei nach rechts. Nachfolgend genau umgekehrt mit dem linken Bein wiederholen.
Die Drehsitzübung entlastet deinen Verdauungstrakt und regt so den Darm an. Setzen Sie sich hierfür mit dem Po auf die Yogamatte und strecken Sie die Beine nach vorne aus. Jetzt winkelt man das linke Bein an und stellt es an die Außenseite des rechten Knies.
Nun hebt man den rechten Arm an und lehnt ihn gegen das linkes Knie, der Blick geht über die linke Schulter, während man den linken Arm neben den Po aufstützt.
Danach wieder mit dem anderen Bein spiegelverkehrt wiederholen.
Die dritte Übung ist die sitzende Vorwärtsbeuge

Dabei sitzt man wieder mit ausgestreckten Beinen auf dem Po. Jetzt beugt man sich nach vorne, versucht die Füße oder die Unterschenkel zu fassen und dabei gleichzeitig den unteren Rücken gestreckt zu halten.

Rezeptideen für Weihnachten: Vegetarisch finden Sie hier eine tolle Auswahl: https://www.rewe.de/ernaehrung/weihnachten/weihnachtsessen/weihnachtsessen-vegetarisch/

Vegan sind die Gebratenen Karfiolscheiben ein tolles Gericht.

• 1 Karfiol
• 1 Knoblauchzehe
• 1 Bund oder Topf Petersilie
• 800 Gramm Wurzelgemüse gemischt, darunter Karotten, Pastinaken, Rote Rübe und Petersilienwurzeln
• 1 Zitrone bzw. 1 EL Zitronensaft
• Saft einer halben Orange
• insgesamt eine Hand voll Paranüsse und Haselnüsse
• Eine Prise Gewürz ras el hanout
• Salz
• Pfeffer
• Olivenöl
Die Blätter des Blumenkohls vorsichtig entfernen, den Blumenkohl waschen und den Strunk gerade soweit einkürzen, dass der geschnittene Blumenkohl später noch gut zusammen hält. Also den Strunk lieber länger lassen, kürzen kann man später immer noch!

Den Karfiol in etwa 1,5 – 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Randstücke in kleinere Scheiben. Restliche, kleine Karfiolstücke für eine andere Verwendung aufbewahren.

Die Karfiolscheiben mit einem feuchten Tuch abdecken. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Das Ofengitter in die unterste Stufe schieben und das Blech mit Backpapier belegen und bereit stellen.
Das Wurzelgemüse gut waschen, in ganz kleine Würfel schneiden und miteinander vermengen. Eine Knoblauchzehe abziehen und fein aufschneiden oder mit einer Knoblauchpresse zerdrücken. Den Knoblauch mit 4 EL Olivenöl vermischen. Das klein geschnittene Wurzelgemüse in eine Auflaufform geben, mit dem Knoblauchöl marinieren. Orangensaft einer halben Orange untermengen und das Wurzelgemüse kräftig mit Salz und Pfeffer sowie einer Prise Zimt würzen.

Das Wurzelgemüse auf das Gitter im Ofen stellen (untere Schiene). Es muss insgesamt etwa 25-30 Minuten im Ofen schmoren. Der Karfiol wird auf dem Blech 10 Minuten vor Schluss direkt darüber in den Ofen geschoben.
Während das Wurzelgemüse bereits im Ofen gart, die Karfiol-Steaks vorsichtig nacheinander in einer Pfanne mit heißem Öl von beiden Seiten etwa 2-3 Minuten braten, bis der Karfiol etwas Farbe annimmt. Die Karfiol-Steaks beim Braten auf beiden Seiten salzen und pfeffern. Die angebratenen Karfiol-Scheiben auf das vorbereitete Backblech legen.

10 Minuten vor Ende der Garzeit des Wurzelgemüses das Blech mit dem vorgebratenen Karfiolscheiben in die Schiene über dem Wurzelgemüse geben. Die Karfiol-Steaks sollten etwa 10-12 Minuten im Ofen fertig garen, bis sie schön weich und knusprig braun an den Rändern sind.
Während das Wurzelgemüse und die Karfiolscheiben im Ofen fertig garen, Paranüsse und Haselnüsse oder Cashewkerne mit einem Messer klein hacken und mit einem Mörser zerstoßen. Die Petersilie waschen und bis auf einige Deko-Blätter ebenfalls klein hacken.
Das Wurzelgemüse mit der gehackten Petersilie vermengen und mit dem restlichen Orangensaft vermischen. Dann das Wurzelgemüse auf die Karfiol-Steaks geben, etwas Nuss-Parmesan darüber streuen und mit Petersilie garniert servieren.

Wer mag reicht dazu eifreie Mayo:
20-25 ml frische Hafermilch
60 ml Rapsöl
1 TL Senf
Prise Salz & frischen Pfeffer
etwas Zitronensäure
Zubereitung
• Öl, Milch, Senf, Zitronensäure und Gewürze in einen hohen Mixbecher geben.
• Pürierstab einschalten. Innerhalb von Sekunden bildet sich eine wunderbar – auch ohne Ei – emulgierte Masse.
Majo abschmecken fertig und zu den Karfiolscheiben reichen.

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